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Erfahrungsbericht: Kuh mit Milchfluss

  • sutertamarats
  • 24. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Mai

Schon am Vormittag hat Kuh Valeria tröpfchenweise Milch verloren. Bis zum nächsten Melk-Gang am Abend wurde es unter Valeria's Platz zu einer kleinen Milch-Pfütze. Kaum wurde mit dem Melken begonnen, hat Valeria die Milch im Strahl laufen lassen...

Wie kann der zu frühe Milchfluss bei Valeria behoben werden?


Küchenschelle (Bild: Biogarten Andermatt)
Küchenschelle (Bild: Biogarten Andermatt)

Was könnten mögliche Ursachen für den frühzeitigen Milchfluss sein?


Ich durchstöberte das Buch „Homöopathische Stallapotheke“ auf der Suche nach einem passenden Mittel – doch zu diesem konkreten Problem fand ich leider nichts, das mir wirklich passend erschien.

Gemeinsam mit Landwirt Stefan überlegten ich, ob vielleicht ein hormonelles Ungleichgewicht vorliegen könnte – immerhin ist bekannt, dass das Hormon Oxytocin für Milcheinschuss und Milchfluss eine zentrale Rolle spielt.

Schliesslich empfahl uns Anita Waser von „Seelenschritte“, es mit dem homöopathischen Mittel Pulsatilla zu versuchen. Anita arbeitet energetisch und wählte das Mittel anhand von Fotos, Valerias Verhalten sowie ihren charakterlichen Eigenschaften aus.

Die erste einmalige Gabe von Pulsatilla-Globuli zeigte jedoch keine spürbare Wirkung – was im Nachhinein nicht überraschend war, da der gestörte Milchfluss Valeria schon seit der letzten (und ersten) Laktation begleitet hatte.

Also probierten wir weiter: Stefan löste Pulsatilla in den Potenzen C30 und D12 in hofeigenem Quellwasser auf und füllte die Lösung in eine kleine Sprühflasche. Zweimal täglich verabreichte er Valeria einige Sprühstöße davon ins Maul.

Und tatsächlich – kurz darauf wurde Valeria stierig, was wir als gutes Zeichen deuteten. Nach der Geburt ihres Kalbes hatte sie nämlich nicht vollständig von der Nachgeburt (Plazenta) versäubert, was die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann.

Heute, zwei Monate später, ist Valerias Milchfluss zwar noch immer nicht ganz weg, aber viel weniger geworden – eine deutliche Besserung. Stefan und ich sind selbst überrascht über das erfreuliche Ergebnis. Ob es letztlich an der Homöopathie lag oder ob auch andere Faktoren mitspielten, wissen wir nicht mit Sicherheit.

Was wir aber sicher wissen: Wir machen weiter. Wir lernen dazu – und hoffen auf weitere positive Erfahrungen mit der Homöopathie.

 
 
 

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